Was ist eigentlich feierabendmusik.de?

Im Jahre 2012 suchte ich einen Namen für mein soeben gestartetes privates Forschungsprojekt, das sich zum Ziel gesetzt hatte, in Unternehmen, die nichts mit Musik zu tun hatten, versteckte (musikalische) Talente bei Mitarbeitern zu entdecken und zu fördern. Stichwort: „Social skills”, „Ausbau der Unternehmenskultur” usw...

Da Musik in diesen Fällen nach getaner Arbeit also in der Freizeit am Feierabend (siehe wikipedia) stattfindet, folgerte ich, dass es sich wohl um „Feierabend-Musik” handeln müsse. Abendmusiken und die kleine Nachtmusik gibt es ja schon länger ;-) Die Website gab dem Projekt seinen vollständigen Namen: feierabendmusik.de

Im Laufe der Jahre (siehe auch Geschichtliches weiter unten) hat sich das Projekt auf verschiedenen Ebenen weiterentwickelt. Heute sind wir in folgender Besetzung aktiv: Claudia Michel (Sopran) und Michael Herberts (Piano).

Musikalischer Stil und Ausrichtung

Unsere Domäne sind eigene Interpretationen von Melodien aus Film, Musical und Operette sowie von französischen Chansons, deutschen und internationalen Evergreens. Etwas Swing und Klassik sind auch dabei. Wir geben öffentliche, geschlossene und private Konzerte, machen aber keine Partymusik und spielen auch für gewöhnlich keine Top-40-Hits aktueller Charts. Wer Genaueres wissen möchte, wirft jetzt einen Blick ins „Repertoire”.

Livehaftiger Ansatz

Feierabendmusik.de ist auch hier im besten Sinne retro, vintage, old fashioned. Bei uns wird Musik von Hand gemacht, mit möglichst wenig technischen Hilfsmitteln und immer live gespielt. Ohne Netz, ohne doppelten Boden – also ohne Playback, Lipsync oder Autotune.

Claudia Michel singt mit schwarz-weißer Federboa und roten Handschuhen „Cruella de Vil” aus unserem Disneymedley von 2017

Unsere Ziele

Wir möchten sowohl ihr als auch unser Leben durch unsere musikalischen Aktivitäten ein kleines Stück besser machen. Unsere Konzerte sollen einerseits zeigen, was mit unseren Fähigkeiten möglich ist, andererseits mögen sie die Zuhörerschaft motivieren, ebenfalls musikalisch aktiv zu werden. Und selbst wenn unser Publikum nur seine Sorgen und Nöte für eine Zeit vergisst, ist damit schon eine Menge erreicht.

Unsere Botschaft

Das Selbermachen von Musik ist der entscheidende Punkt. Dabei Fehler zu machen, ist völlig normal und sollte niemanden davon abhalten, weiterzumachen.

Musizieren ist kein Wettbewerb, sondern eine Bereicherung des Lebens. Der Mensch findet so leichter zu sich selbst, entdeckt und lernt Dinge anders einzuschätzen. Außerdem ist Musizieren sozial — es wirkt. Musik ist wie kaum eine andere Kunstform in der Lage, trotz Ihrer Flüchtigkeit die Seele des Menschen direkt zu berühren. Was seltsam und wunderbar zugleich ist.

Probieren Sie es aus!

Foto: Klaviertastatur mit gemaltem impressionistischen Bild auf Notenpult. Ein aus Notenschrift gestalteter Smiley ziert das Klaviergehäuse.

Und hier – wie oben angekündigt – noch ein paar Sätze zur Entstehung von feierabendmusik.de:

Entwicklung

Besagtes privates Forschungsprojekt führte ich übrigens einige Jahre (2012 – 2015) mit Mitarbeitern eines Dortmunder IT–Unternehmens durch. Die Grundidee habe ich übrigens auch im Freiberuflernetzwerk „Dortmund–Kommunikation” angewandt. Dort läuft die Aktion noch und sorgt so fast jedes Jahr für ein kleines Konzert im Rahmen des traditionellen Weihnachtsessens.

In den vergangenen Jahren spielte ich auch hin und wieder in einem Pflegeheim Klavier. Eine wichtige Erfahrung für mich. Zeigte sie doch, welch' wundersame Wirkung Livemusik selbst auf Zuhörer mit überwiegend starken, gesundheitlichen Problemen haben kann.

Im Frühjahr 2016 begann die Zusammenarbeit mit Claudia Michel. Seitdem entwickeln wir als engagierte Amateure gemeinsam durchaus anspruchsvolle Musikprogramme und geben Konzerte.